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Kundenbeispiel · Rinderstall
Sie änderten weder das Futter noch den Tierbestand. Sie änderten die Beleuchtung — und erzielten 848 kg mehr Milch pro Kuh
Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein: Eine einzige Veränderung im Stall, und die Milchleistung steigt deutlich — ohne eine einzige zusätzliche Kuh. Doch genau das geschah in einem dänischen Bestand mit 213 Kühen, nachdem die Lichtsteuerung völlig neu eingerichtet wurde. Hier ist die Geschichte darüber, was verändert wurde — und warum es funktioniert hat.
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Die Ausgangssituation: Licht, das einfach nur da war
Wie in vielen Rinderställen war die Beleuchtung in diesem Betrieb nichts, worüber man sich viele Gedanken machte. Morgens wurde das Licht eingeschaltet und abends wieder ausgeschaltet — ohne festen Rhythmus, ohne Anpassung an die Jahreszeit und ohne zu berücksichtigen, dass verschiedene Bereiche des Stalls tatsächlich unterschiedliche Anforderungen haben.
Das ist nicht ungewöhnlich. Die meisten Landwirte haben Fütterung, Wasser und Lüftung bestens im Griff, doch die Beleuchtung wird oft übersehen — obwohl das Hormonsystem der Kühe und die Milchproduktion direkt von Licht und Dunkelheit beeinflusst werden, ähnlich wie unser eigener Tagesrhythmus.
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Die Lösung: Licht mit einem klaren Zweck
In Zusammenarbeit mit RN Solutions wurde eine LED-Beleuchtung in Kombination mit der EasySmartFarm-Lichtsteuerung installiert. Statt einer einzigen Beleuchtung, die im gesamten Stall einfach ein- oder ausgeschaltet war, wurde das Licht in Zonen unterteilt und danach programmiert, wofür die einzelnen Bereiche tatsächlich genutzt werden.
Im Kuhstall wurden 200 Lux für 16 Stunden pro Tag vorgesehen — ein Niveau, das eine stabile Hormonbalance und damit die Milchleistung unterstützt. Dimmung und 0–10-V-Regelung machten es möglich, einen natürlichen Lichtrhythmus zu simulieren, mit sanfteren Übergängen am Morgen und Abend statt eines Lichts, das einfach per Klick ein- und ausgeschaltet wird.
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848 kg
Mehr Milch pro Kuh/Jahr
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0,4 Jahre
Amortisations- zeit
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Warum beeinflusst Licht eigentlich die Milchleistung?
Kühe reagieren auf Licht und Dunkelheit ähnlich wie viele andere Säugetiere. Längere Lichtphasen — sogenanntes Long Day Lighting — beeinflussen das Hormon Melatonin, das wiederum mit der Produktion des Wachstumsfaktors IGF-1 zusammenhängt. Das ist eine der Erklärungen dafür, warum eine korrekt ausgelegte Beleuchtung eine höhere Milchleistung unterstützen kann, ohne Fütterung oder Zucht zu verändern.
Voraussetzung ist jedoch, dass die Beleuchtung tatsächlich korrekt ausgelegt ist: ausreichend Lux, über eine ausreichende Dauer und ohne zu viele Unterbrechungen im Rhythmus. Genau hier bleiben viele Ställe — bewusst oder unbewusst — hinter ihrem Potenzial zurück.
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"Als wir im September miteinander gesprochen haben, lagen uns die endgültigen Zahlen noch nicht vor — aber wir konnten bereits einen positiven Unterschied feststellen, insbesondere bei der Reproduktion. Jetzt sehen wir es in den Ergebnissen: Innerhalb eines Jahres haben wir die Milchproduktion pro Kuh um 6,8 % gesteigert."
— Lars Remme Larsen, Junge Gård, Aulum
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Kein Einzelfall
Das gleiche Muster zeigt sich bei mehreren unserer Kunden. Bei Anders Just in Snedsted stieg die Milchleistung nach derselben Art von Lösung um 768 kg pro Kuh und Jahr — eine Steigerung von 6,2 %, bei einer Amortisationszeit von nur 0,25–0,33 Jahren. Im Betrieb von Niels Peter Utoft Nielsen mit 241 Kühen lag das Ergebnis bei einer Steigerung von 5,9 %, entsprechend 737 kg pro Kuh und Jahr.
Die Zahlen unterscheiden sich von Stall zu Stall, doch die Richtung ist dieselbe: Wenn die Beleuchtung zu einem aktiven Bestandteil des Betriebs wird, statt dem Zufall überlassen zu sein, folgen die Ergebnisse.
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Die Ergebnisse stammen aus konkreten Kundenprojekten und können von Stall zu Stall variieren. Die Wirkung hängt von der Stallgestaltung, dem vorhandenen Beleuchtungsniveau, der Montage und dem täglichen Lichtprogramm ab.
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